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Forschungsprojekt
(2005-2007)
"Neue Patienten - Neue Ärzte"
Aufbauend auf den Ergebnissen der bisherigen Zufog-Projekte wurde im Forschungsprojekt „Neue Patienten – Neue Ärzte?“ zum einen der Frage nachgegangen, wie das Verhältnis von Arzt und Patient idealerweise gestaltet sein müsste, um ein patientenorientiertes Gesundheitssystem möglich zu machen. Zum anderen wurde überprüft, welche strukturellen Bedingungen durch die Gesundheitspolitik geschaffen werden müssten, um ein besseres patientenorientiertes Zusammenwirken an der zentralen Schnittstelle zwischen Arzt und Patienten zu ermöglichen.
Ausgangspunkt des Projekts „Neue Patienten-Neue Ärzte?“ war zum einen ein fundamentaler Wandel des Selbstverständnisses des Patienten. Dies war das Ergebnis der von uns 2004 durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die ihnen Herr Prof. Gellner bereits erläutert hat.. Zum anderen steht außer Frage, dass den Ärzten bei der Reformierung des deutschen Gesundheitswesens eine herausragende Rolle zukommt. Durch seine Therapieentscheidungen und die Beratung von Patienten kann er einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit des deutschen Gesundheitswesens nehmen. Außerdem stehen ihm über zahlreiche Interessengruppen, Ärztevereinigungen und staatliche Stellen vielfältige Kanäle zur Verfügung, seine Interessen und praktischen Erfahrungen in den gesundheitspolitischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess einbringen.
Auf diesen Beobachtungen begründete sich das Erkenntnisinteresse des Projekts „Neue Patienten – Neue Ärzte?“. Erstens wollten wir klären, ob und wie sich die Veränderungen auf Patientenseite im Selbstverständnis des Arztes und seinem Rollenverständnis im Arzt-Patienten-Verhältnis widerspiegeln. Zum anderen stellten wir uns die Frage, welche strukturellen und institutionellen Reformen des Gesundheitswesens aus ärztlicher Sicht wünschenswert und durchführbar sind? Das Ziel des Projekt war es, analog zu der bereits erläuterten Patiententypologie aus dem Jahr 2004, verschiedene Ärztetypen zu definieren, die mittel- und langfristig ein stabiles Verhalten erwarten lassen.
Ergebnisse:
Einladung zur Pressekonferenz am 09.11.06 in Berlin
Ergebnisse: Pressemappe
Schaubilder: Präsentation der Pressekonferenz
Presseecho
Publikation "Neue Patienten - Neue Ärzte"
Erhebungsmethoden:
- bundesweite Umfrage unter niedergelassenen Ärzten
- Delphi-Befragungen und Einzelinterviews mit gesundheitspolitischen Akteuren
- Literaturrecherche
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